Chiemsee Triathlon 2017

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4. WUGGI-TRIATHLON AM 14. Juli 2018

 

  • Jeden ersten Mittwoch im Monat tauschen wir die Laufschuhe gegen die Schwimmbrille und üben die erste Disziplin im Triathlon.
    Anschließend treffen wir uns in unserem Vereinslokal „Mille Gradi“ in Viechtach!!
  • Am Mittwoch treffen wir uns immer um 18:30 zum gemeinsamen Lauf.
  • Am Wochenende starten wir meist eine spontane Aktion – Mountainbiken, Schneeschuhwandern oder mit dem Neoprenanzug durch den Höllensteinsee!

U.TLW 2018

Zwoa lange Jahr is jetzt her, das ma uns vo ana gstandnen Bloskappelln um den Arracher Seepark geleiten ham lassen.
Aufgregt warn ma, wia de gloan Kinder vorm Heiligabend. Vui trainiert, gschwitzt, glitten und glacht hamma in der Vorbereitungszeit.
Für einige wars der erste Ultra oder sogar der Erste Traillauf überhaupt.
Vui Ungewisses in de Augen vieler Bayronman und anderen Teilnehmer, de se vorgnommen ham an Bergkamm zum laffa, der vo Arrach zum Arber und übern Osser zruck nach Lam führt und mid guad 54km und 2700hm aufwartet.
Natürlich warn de Bestreiter vom Osserriesen ned weniger aufgeladen mit Spannung und Vorfreude, schließlich is de Strecke vo Lohberg zum Zwecheck und übern Osser zruck nach Lam, mid seine 25km und 1300hm a ned grad a Pappenstiel.

Zwoa Jahr, 104 Wochen, 730 lange Dog is aiz her und es war lange ungewiss, ob ma noch der zwoatn Auflage überhaupt nomoi über den Zuschauer gesäumten, roten Teppich, am Lamer Marktplatz laffa derfan und uns König, Königin vom Bayerwald oder Osserries nenna derfan.

Als klar war, dass de dritte Ausgabe stattfindet, ham se sofort 16 Bayronman für eine der beiden Strecken angemeldet und dem Start am 2.6.18 entgegen gefiebert.

Samstag Früh ummara 7e treffen so langsam alle „Langstreckler“ am Seepark in Arrach ei, um sich in der etwas schwülen und Adrenalin geladenen Luft, auf den nahenden Böllerschuss einzustimmen.
De Stimmung is prächtig und a der Wettergott scheint seine gewittrigen Pläne nomoi überdacht zum hom und schenkt uns schon de ersten Sonnenstrahlen.
Nachdem de allgemeine Renntaktik: „Schwach ofanga und stoak nochlossn“ beschlossen war, gings no schnell zur Materialkontrolle der Pflichtausrüstung.
De war zu meinem Erfreuen fast scho amerikanisch gehalten und somit aufs wesentliche reduziert.

Als se jeder langsam im einheitlichen Startblock an der angedachten Stelle einsortiert hod, geht’s um Punkt 8e a scho mid ordentlich „Ufftata“ im typischen „Umzugsschritt“ los, und es wird brav hinter der Kappelln hermarschiert.

Als nach etwa der ersten Hälfte von der Seerunde, de Muse as Feld räumt, gibt’s für de Läuferschar koa Halten mehr und es werden de ersten zwoa flachen Kilometer Richtung Lam im Intervalltempo absolviert, um dann den ersten Anstieg zum Eck in Angriff zum nehma.
Lautes Keuchen macht se links, rechts, hinten und vorn bemerkbar. De flotten gazellengleichen Schritte wern langsam a bissl behäbiger und der vorher dichte Pulk zieht se wia a Kaugimmi langsam in die Länge.
Bei de Einödhöfe gibt’s an ersten Fototermin, also Schweiß und Rotz abwischen und a lockeres Lächeln aufsetzen.
De Strecke is guad und flott laufbar und langsam hört ma a scho a bissl Gschrei und Kuhglocken in der Ferne.
Eck – L’Alpe d’Huez vom Woid. Bergwertung, erste Verpflegung und zugleich Zuschauer-Hotspot Numero Uno.
Do geht da Punk so richtig ab und Gänsehaut schmückt den überwältigten Läufer.
Des is des, wos den Lauf ausmocht. A ganze Region steht begeistert hinter dem Event und peitscht de Athleten zu Hochgefühlen – einfach nur Wahnsinn.
Nach kurzem Auffüllen der Vorräte geht’s jetzt auf den wunderschönen Kamm mit Mühlriegl, Ödriegl, Schwarzeck, Enzian und kleinen und Großen Arber, wo es erst wieder die nächste Möglichkeit gibt, eine von sechs liebevoll betreuten und mit unzähligen Leckerlis ausgestatteten Futterstationen anzusteuern.
(I hob jetzt scho viele verschiedene Wettbewerbe bestritten, aber wos da an den Stationen geboten wird – egal ob freiwillige Helfer, de immer super guad drauf warn, oder des angebotene Essen – es sucht seines Gleichen, Wahnsinn, einfach nur riesen Lob!)

Damit der Quadrizeps bei dem ganzen Spaß ned ins Hintertreffen gerät, gibt’s zur Abwechslung guade 700hm Downhill, runter zum neuen Streckenabschnitt um den kleinen Arbersee. Wunderschön gelegen und mit kleiner Verschnaufpause, bevor es die letzten Höhenmeter, hinunter zur Reischbrücke, zu vernichten gilt.
Auch hier nochmals eine VP bevor es beschwerlich und teilweise auf neuen Abschnitten wieder hinauf zur Scheibe und weiter zum Zwercheck geht.
Wer bis zu dem Zeitpunkt no locker war, hod entweder z vui Kerndl gspart, oder an totalen Vollschuß.

Nochmals a knackiger und teilweise technischer Downhill zur Forststraße, welche es mindestens im Marathonrenntempo, für knappe 5km im leichten Gefälle, mit zwei winzigen aber zu dem Zeitpunkt tödlichen Gegenanstiegen gespickt, runter zu ballern gilt.
Hat ma des unter höllischen Schmerzen bewältigt, muas ma eigentlich nur noch den verblockten und für krampfgeplagte Haxn, zu gewaltigen Anstieg zum großen Osser in Angriff nehmen.

Dort angekommen, runter zur letzten Verpflegung, wo es tatsächlich Bier gibt, aber zu meinem Entsetzten kein „Buck“ steht, der mich anschreit.
Etwas enttäuscht und mit stärker zuckenden Beinen, geht’s jetzt zum kleinen Osser und über die wunderschön gelegene Osserwiese.
Wenn ma ned grad wie vo ana Tarantel gestochen den Berg owe hetzt, dann is des eines der coolsten Platzerl zum verweilen.
Als nächstes a Stück Forststraße zum Sattel und dann wird’s a scho gemein.

Tromso (ohne de dämlichen Sonderzeichen) und Holy Trail:
I moan, wenn ma ausgrast, fit und wohlgemut is, dann is des scho a geiles Stück Trail. Wer owa einfach todfertig am Zahnfleisch daherkimd und probiert einfach nur de nächste Krampfwelle zum übersteh, fia den is und des kints ma ruhig glaum, des verschissene Stück Gratwanderung einfach koa Spass 
Du willst einfach nur ins Ziel und des Auf und Ab und hi und her nimmt einfach koa End.
Nach Maria Hilf, wo wenigstens da Leo an Schroa losst, gehts na nomoi am Holytrail und dann endlich über de erlösende Wies runter zum Marktplatz.

Zuschauer säumen scho weit oben den schmalen Pfad und sogar anfeuernde Kreidemalereien find ma am Weg.
Einfach nur fantastisch, wia de Anwohner ebenfalls vo dem Virus infiziert san.
A letztes Stück über de Straße und durch eine tobende, spalierstehende Menge, rauf aufn roten Teppich, um im Ziel gebührend mit „Highfive“ und Zielschnapserl empfangen zu wern.

Es is richtig wos los am Marktplatz und der Spätfrühling oder Frühsommer zoing se vo der besten Seite.
Für de geschundenen Haxn steht a Massageservice bereit und de, bis afs letzte Glycogen geleerten Speicher, kenan zum bersten am Finisher-Buffet wieder befüllt wern. A de unterwegs verlorngangan Isotonen finden wieder an Weg zurück in den maltretierten Kadaver und hauchan erm wieder a bisserl neues Leben ei.

Langsam trudelt de gesamte Bayronman-Mannschaft ei und jeder hod an glücklichen und a a bissl erleichteten Ausdruck im Gsicht.
Koana hod se verletzt und jeder hods ins Ziel gschafft, des nenn i bei 16 Leid moi mehr als respektabel.
Einen riesen Dank an de Bayronman an der Strecke – Birgit, Susanne, Evi, Sandra und Apollo – i hoff i hob neamadn vogessn – de uns Läufer ogfeuert, verpflegt und fotografiert hom. Sauguad vo Eich!

Am Maktplatz is dann no genügend Zeit und Platz, de verschiedenen, individuellen Gschichten zu erzählen und es is cool zum hern, wia jeder sein persönlichen Lauf so erlebt hod.
Es wird no lang gratscht, glocht und sinniert und wia a ma song hob lossn, sogar no des ein oder andere Tanzbein zur Livemusik und Partyklängen geschwungen.

A vollends gelungene Laufveranstaltung, de in allen Bereichen punkten kann und de vor Allem von den vielen, mit vollem Einsatz tätigen freiwilligen Helfern, den euphorischen Zuschauern und ned zuletzt von den Läufern selbst zu dem gmacht werd wos is.

Geiler Schei?
#bayronmanzefix
#bayerischerwoidzefix

Ergebnisse:

https://www.abavent.de/anmeldeser…/ultratraillamerwinkel2018

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10161010092430112&id=348246140111

Triathlon Deggendorf 2018

Endlich wieder mal Triathlon-Luft schnuppern. 7 Bayron(wo)man stellten sich dem Wettkampf am Hackerweiher, wo die Sprint, und die Olympische Distanz (mit Niederbayerischer Meisterschaft) ausgetragen wurde. Bei der Sprintdistanz (400m schwimmen, 18km Radfahren und 5 km Laufen) erreichte Helga Dietl Platz 1 in ihrer AK, Doris Rackl Platz 3 in der Altersklasse. Respekt an unsere Biebala. Die Männer konnten mit den Platzierungen bei der Olympischen Distanz (1500m schwimmen, 38 kmRadfahren und 10 km laufen) zufrieden sein. Michael Rackl AK Platz 9, Tobi Eckl AK Platz 10, Stefan Eckl AK Platz 12 und Helmut Dietl AK Platz 6. Elke Breuninger war bei der Olympischen Staffel als Schwimmerin im Einsatz und konnte sich mit ihren Mitstreiterinnen den ersten Platz der Damenstaffel sichern. Wir gratulieren noch recht herzlich Florian Schedlbauer zum Gewinn der Niederbayerischen Meisterschaft und bedanken uns beim LV Deggendorf für die rundum gelungene Veranstaltung…..SPITZE !!
Wie immer heiße Mädls, coole Typen
#bayronmanzefix

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10160937956545112&id=348246140111

Pfreimdtaltrail 2018

Wer suchet, der findet – da Oane mehr, da Anda wenga!

So, oder so ähnlich, kannt ma de, bis af ärgerliche Markierungs – Defizite und mutwillige „Ummarkierung“, gelungene Veranstaltung im wunderschön gelegenen Pfreimdtal kurz überreißen.

Sage und schreibe 16 BAYRONMAN ham am sonnigen Sonntag in da Fria, de guad einstündige Reise nach Trausnitz auf sich gnomma, um beim Preimdtaltrail de ausgschriebenen guad 21km mid 450 Höhenmeter unter de guad vorbereiteten Haxen zum nehma.

Mit mehreren Fahrgemeinschaften, san ma aiso fast CO2-neutral in der tollen Gegend okema. Einige warn Wiederholungstäter und warn letztes Jahr bei der Premierenveranstaltung ebenfalls scho am Start.

Wia immer dauerts a weng, bis ma Alle begrüßt und umarmt hod und de Starterbeidala samt Nummer in de Händ halten ko.
Losrenna hod ma um 10e derfa, und bis dahin hod jeder no so sei Aufwärmprogramm und andere Rituale zum erledigen.

De Aufregung steigt langsam und nach dem Obligatorischen Race-Briefing gehts a scho zur Startaufstellung und der Countdowng wird owazählt.

Peng!
Auf gehts!
Zuerst guad 500m af der Straße entlang und dann glei moi a gewaltige Wand im ersten Waldstück.
Da Puls nähert se glei in der ersten fünf Minuten scho moi am Anschlag, owa huift ja nix – Höhenmeter san einfach as Leiwasde.

Noch de ersten Höhenmeter erst moi flach af Forstwegen weida um dann nomoi a knackige Steigung bei doch wärmer werdenden Temperaturen zu absolvieren.
Im Folgenden gehts erstmoi guad gred aus, oder im Downhill gefährlich nah an Höchstgeschwindigkeit dahi, wos de Oberschenkel mit leichtem Zucken quittiern.
Der nächste Anstieg bei Kilometer 7 führt dann a scho zum Speichersee affe, der gestreift wird, um dann glei wieder im Freien Fall Richtung Halbzeit zu brausen.

Do is dann leider a mid de Markierungsprobleme oganga.
Nichts desto Trotz is dann ab Kilometer 14-15 a richtig schener Abschnitt an der Pfreimd entlang kema, der scho richtig guadn Singletrail-Charakter ghobt hod.
Dann no Richtung Campingblotz und fia de, des gfunden hom a no ins Ziel 

Nach ausgiebiger Zielverpflegung mit lecker Kuchen, Obst, Cola und vor allem Bier is dann no a weng Recovery-Work, wahlweise beim Stretching oder Plantschen im Fluß (Rettet die Wale), abgehakt worn, um dann feierlich zur Preisverleihung über zum geh.

Gekürte Bayronman und Woman:

Frauen Hauptklasse:
Lena Lein af der 6

Männer Hauptklasse:
Jürgen Probst af der 3

Frauen Masters:
Helga Dietl Klassensieg

Herren Masters:
Apollo aka. Karl-Heinz Wittmann auf der 6

Und fast scho as Wichtigste:
BAYRONMAN als Mitgliederstärkste Mannschaft af Platz 1

Restliche Ergebnisse gibts do:
https://www.pfreimdtaltrail.de/tag/ergebnisse-2018/

Nach der Startnummern-Tombola, bei der a der ein oder andere Preis in unsere Taschen gland is, hods no a boar Isotonische Getränke und wos zum Glycogenspeicher auffülln gem um nach am sommerlichen Sonntagnachmittag in toller Umgebung, langsam de Heimreise wieder anzumtreten.

Saugaud hamma wieder grockt!
Wia immer heiße Mädels, coole Typen #bayronmanzefix

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10160890050335112&id=348246140111

Hirnbirn unterwegs mit dem Trail- Magazin

Hier der Offizielle Beitrag vom Trail- Magazin

Trailcrews. Laufgruppen. Menschen die einfach gerne miteinander laufen gehen. Wir haben nun 4 von insgesamt 6 Trailcrews besucht. Gestern war TRAIL in Sankt Englmar im Bayerwald und hat die HIRNBIRNS besucht. Und wie wars so? Verraten wir im kommenden Heft…ach nee, es war „wie nach Hause kommen!“
Lest die Geschichte in TRAIL 4/2018 im Juni und wie das da so ist mit den Hirnbirns, dem Ultra Trail Lamer Winkel und der Gruppendynamik auf dem Lande…#hirnbirn #utlw #bayerwald #timetoplay 

#salomonrunning #trailcrew
Fotos: Kerstin Leicht

Allgemeine Infos:

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